Abschied von der Perichorese? Asymmetrische Reziprozität als Bedingung der Entzogenheit im Wesen Gottes

Publication date

2005

Authors

Mühling, Markus

Editors

Advisors

Supervisors

DOI

Document Type

Part of book or chapter of book
Open Access logo

License

Abstract

Die trinitarische Renaissance hat gezeigt, dass das christliche Verständnis von der Dreieinigkeit Gottes nicht nur unverzichtbar für den christlichen Glauben ist, sondern gerade auch dessen Praxisrelevanz ausdrücken kann. Dabei wurde immer wieder betont, dass ein umfassendes ontologisches Verständnis von Relationalität gegenüber nicht-relationalen Ansätzen zahlreiche Vorteile bringt, nicht nur zur Erfassung des christlichen Gottesverständnisses, sondern von diesem ausgehend auch für das ganze der christlichen Lehre, was Christoph Schwöbel an zahlreichen Beispielen aufweisen konnte.1 Dennoch bietet die konkrete begriffliche Erfassung des christlichen Gottesverständnisses noch viele offene Probleme, um deren Lösung man bemüht ist. Dazu gehört vor allem die Frage, welche Relationalität zur Erfassung des christlichen Gottesverständnisses in Anschlag zu bringen ist. Dabei macht man auch zahlreiche Anleihen an traditionellen Begriffen. Einer dieser Begriffe, der sich gegenwärtig einiger Beliebtheit erfreut, ist der Begriff der trinitarischen Perichorese als des sich wechselseitigen Durchdringens der trinitarischen Personen...

Keywords

Citation