1 H-detektierte Festkörper-NMR-Studien wasserunzugänglicher Proteine in vitro und in situ
Publication date
2016-10-01
Editors
Advisors
Supervisors
Document Type
Article
Metadata
Show full item recordCollections
License
cc_by_nc_nd
Abstract
1H-Detektion kann die spektrale Empfindlichkeit in der Festkörper-NMR-Spektroskopie stark verbessern und erlaubt dadurch Studien komplexerer Proteine. Zur 1H-Detektion müssen jedoch austauschbare Wasserprotonen in ansonsten perdeuterierte Proteine eingeführt werden. Diese Vorbedingung hat bisweilen Studien wasserunzugänglicher Proteine stark erschwert. Hier präsentieren wir eine Methode, welche die hochaufgelöste 1H-Detektion wasserunzugänglicher Proteine ermöglicht und selbst in hochkomplexen Medien wie zellulären Oberflächen funktioniert. Wir demonstrieren unsere Methode am Beispiel des K+-Kanals KcsA in Liposomen sowie in situ in nativen bakteriellen Zellmembranen. Wir verwenden unsere Daten für eine Analyse der KcsA-Dynamik und zeigen, dass der Selektivitätsfilter, der in K+-Kanälen hochkonserviert vorliegt und kritisch für die Ionenleitfähigkeit ist, ausgeprägte molekulare Flexibilität aufweist.
Keywords
Citation
Medeiros-Silva, J, Mance, D, Daniëls, M, Jekhmane, S, Houben, K, Baldus, M & Weingarth, M 2016, '1 H-detektierte Festkörper-NMR-Studien wasserunzugänglicher Proteine in vitro und in situ', Angewandte Chemie, vol. 128, no. 43, pp. 13804-13808. https://doi.org/10.1002/ange.201606594