Konzeptverständnis durch Vernetzung von Repräsentationsebenen
Publication date
2014
Editors
Bernholt, Sascha
Advisors
Supervisors
DOI
Document Type
Part of book
Metadata
Show full item recordCollections
License
Abstract
Eine große Herausforderung für den naturwissenschaftlichen Unterricht stellt das Ziel dar, Schülerinnen und Schülern beobachtbare Phänomene durch Erklärungen auf der nicht-beobachtbaren Ebene begreifbar zu machen. Um diesen submikroskopischen Bereich adäquat repräsentieren zu können, benötigen Lernende geeignete Modellvorstellungen, die im Laufe des Chemieunterrichts entwickelt werden müssen. Studien weisen darauf hin, dass Lerner zum einen Defizite im Bereich eines adäquaten Modellverständnisses zeigen (Grosslight, Unger, Jay & Smith, 1991; Harrison & Treagust, 1998) und zum anderen Schwierigkeiten bei der Vernetzung zwischen dem Phänomen und der jeweiligen Repräsentation (z. B. Teilchenabbildung, Reaktionsgleichung) aufweisen (Chittleborough & Treagust, 2007; Gabel, 1998; Jaber & BouJaoude, 2012). Gerade jedoch die Vernetzung der verschiedenen Repräsentationen ist wichtig, damit Lerner ein solides, konzeptuelles, chemisches Verständnis erlangen (Kozma, 2003). Aufgrund der aufgezeigten Problematik hat das vorliegende Dissertationsvorhaben das Ziel, die Vernetzung zwischen den Repräsentationen mithilfe metakonzeptueller Maßnahmen in einer experimentellen Lernumgebung zur Elektrochemie zu erleichtern, um dadurch das Konzeptverständnis der Lernenden zu fördern.
Keywords
Citation
Dettweiler, Y & Fechner, S 2014, Konzeptverständnis durch Vernetzung von Repräsentationsebenen. in S Bernholt (ed.), Naturwissenschaftliche Bildung zwischen Science- und Fachunterricht : Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik - Jahrestagung in München 2013. vol. 34, Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik , vol. 34, IPN-Verlag, Kiel, pp. 594-596.